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Πέμπτη 3 Απριλίου 2008

Was der Bio-Boom für die Wirtschaft bedeutet

Vorbei die Zeit, in denen dem Begriff ‘Bio Produkte’ das Sandalen-und-Wollsocken-Image anhaftete. Produkte aus ökologischem Anbau sind trendy – und sind schon längst im Mainstream angekommen.

Der Bio-Markt hat auch im Jahr 2007 weiter Fahrt aufgenommen. Nach einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) haben die privaten Haushalte Ausgaben für Bio-Produkte um rund 21 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert.

Bio hat dadurch einen Marktanteil an allen Ausgaben für Lebensmittel und Getränke von knapp 3 % erzielen können. Obwohl Bio teurer ist als konventionelle Ware – für vergleichbare Mengen muss bis zu 43 % mehr Geld ausgegeben werden – sind nur noch 6 % der Haushalte ‘Bio-Verweigerer’.

Das ist erst der Anfang.

Unser Shopping-Verhalten wird sich unter dem Eindruck des Megatrends Neo-Ökologie schon bald deutlich verändern.
Hierzu einige Zahlen:

- Wie eine OECD-Studie zeigt, könnte Internet-Retailing den Neubau von 12,5 % an weltweiter Handelsfläche kompensieren, ganz abgesehen von zusätzlichen Kosten für Energie, Baumaterialien etc.

- Eine Untersuchung von Ernst & Young kommt zu der Einschätzung, dass durch den Internethandel 25 bis 35 % an Lagerkosten eingespart werden können. Berechnungen von IBM gehen sogar noch weiter und sprechen von einer Reduzierung der Lagerkosten um die Hälfte.

- Untersuchungen aus Großbritannien haben errechnet, dass sich der Benzinverbrauch um 75 bis 95 % reduzieren ließe, wenn Lebensmitteleinkäufe bzw. Fahrten zu Restaurants durch Home-Delivery-Services ersetzt werden würden.

- Der E-Commerce insgesamt könnte schon bald dazu führen, dass in Haushalten auf diese Weise 40 bis 90 % weniger Benzin für den Einkauf verbraucht wird.